|
Lebenslauf
Im Lebenslauf werden die wichtigsten Eckdaten des Werdegangs tabellarisch zusammengefasst. Handgeschriebene Lebensläufe gibt es heute so gut wie gar nicht mehr. Was die Chronologie eines Lebenslaufs betrifft, kann er vorwärts oder rückwärts verfasst werden.
Bei einem Schulabgänger oder bei einem Bewerber mit geringer Berufserfahrung empfiehlt sich der vorwärts chronologische Aufbau. Berufserfahrene Kandidaten sollten prüfen, ob der rückwärts chronologische Aufbau – man beginnt mit dem aktuellsten Ereignis – nicht vorteilhafter ist.
Ein Beispiel: Wer als Dreher angefangen hat und sich später zum Geschäftsführer eines Metallbauunternehmens hochgearbeitet hat, bewirbt sich in umgekehrter Richtung.
Um den lückenlosen Werdegang zu unterstreichen, wählt man die Monat/Jahr-Form: 03/2004 – 06/2005. Die Jahrdarstellung (2004 – 2005) wird häufig von Bewerbern gewählt, die etwas zu kaschieren haben. Die auf den Tag genaue Darstellung wirkt antiquiert (01.03.2004 – 30.06.2005).
Ein Lebenslauf darf ruhig über zwei Seiten gehen, eine so genannte "Dritte Seite" mit vertiefender Darstellung der Angaben aus dem Lebenslauf ist heute Praxis. Text braucht "Luft zum Atmen". Damit man ihn erfassen kann, sollte er sorgfältig gegliedert sein.
Die Gliederung kann man durch sparsame Verwendung von Fett-Schrift unterstreichen. Was häufig bei Bewerbungsunterlagen auffällt, ist, dass sich fast niemand die Mühe macht, den Namen des Unternehmens bei dem man gearbeitet hat, vollständig und richtig zu nennen. Im Falle der Tageszeitung "Mannheimer Morgen" wäre das: "Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH".
Weil in einem Lebenslauf in erster Linie aber wichtig ist, was ein Bewerber gemacht hat und nicht, wo er gearbeitet hat, nennt man die Art der Beschäftigung in einem Unternehmen zuerst. Also: Sekretärin des Chefredakteurs, Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH, Mannheim. Wer will, kann in Stichworten darunter noch die wesentlichen Aufgabenbereiche angeben.
Für Bewerber mit umfangreicher Berufspraxis eignet sich eine "Dritte Seite" zur detaillierten Darstellung der Erfahrungsbereiche.
|